Joggen gehen ✓ Richtig laufen lernen ✓ Jogging als Lifestyle ✓

Trainingsmethoden beim Joggen

Für alle Jogginganfänger ist es wie schon beschrieben, gut zu wissen wofür Sie das Jogging nutzen wollen. Die Trainingsmethoden die beim Joggen zum Einsatz kommen sind durchaus vielfältig. Für Jogginganfänger empfehlen sich andere Methoden des Laufens als für die Profis. Gerade beim Start des Joggingtrainings sollten die Läufer nicht mit einem harten temporeichen Dauerlauf beginnen, sondern beispielsweise mit einem ruhigen langsamen Tempo über eine längere Distanz starten.

Die verschiedenen Trainingsmethoden erklärt.

Die verschiedene Jogging Trainingsmethoden unterscheiden sich hauptsächlich durch die Laufstrecke, die Verteilung der Belastung und dem Lauftempo.

RDL – Regenerativer Dauerlauf

So wird der sehr ruhige Jogginglauf genannt, der bei einer Körperlichen-Belastung von ca. 65-70% (Herzfrequenz) eingestuft wird. Diese Form des Jogging ist mit einem langsamen Traben gleichzusetzen. Hier wird der Fettstoffwechsel angeregt und die körperliche Belastung für Puls und Atmung sind nur geringfügig. Diese Joggingart wird für lange Dauerläufe und zur Regeneration nach langen Joggingläufen benutzt.

EDL – Extensiver Dauerlauf

Auch hier wird eine langsames Joggingtempo über eine Lange Distanz gelaufen. Aber der extensive Joggingdauerlauf wird mit einer höheren Geschwindigkeit als dem “Traben” gelaufen. Die Körperliche Belastung liegt bei ca. 75-80% (Herzfrequenz). Hierbei sind Puls und Atmung leicht erhöht. Diese Methode des Jogginglaufs ist eine der am häufigsten benutzten Methoden beim Jogging.

IDL – Intensiver Dauerlauf

Bei diesem Jogginglauf fallen Unterhaltungen schon zusehends schwerer, da das Lauftempo hier gegenüber dem EDL leicht erhöht gelaufen wird. Die Körperliche Belastung liegt hier schon bei 80-85% (Herzfrequenz). Diese Laufmethode kann man auf kurzen Strecken in seinen Jogginglauf einfließen lassen. Bei einem täglichen Jogging ist dieser Lauf nicht als Grundlauftempo zu empfehlen.

TDL – Tempodauerlauf

Diese Form des Laufens eignet sich aufgrund des dauerhaft schnell gelaufenen Tempos nicht für das Jogging. Der TDL kann in der extensiven und der intensiven Form gelaufen werden. Die Herzfrequenz und der Plus sind stark erhöht 85-90% (Herzfrequenz). Der TDL Laufstil eignet sich für Läufer die sich auf Wettkämpfe vorbereiten wollen.

FS – Fahrtenspiel

Eine Jogginglaufart die erst in einem hügligem Gebiet so richtig zur Geltung kommt. Hier wird versucht das gleiche Lauftempo bei Anstiegen und bei dem anschließenden Runterlaufen beizubehalten. Somit ist der Körper bei Anstiegen höheren Belastungen ausgesetzt und bekommt bei dem Runterlaufen aber auch wieder seine Erholungsphasen. Die Körperliche Belastung liegt hier zwischen ca. 65-90% (Herzfrequenz).

IV – Intervall Jogging / Laufen

Das Intervalllaufen zeichnet sich durch das abwechseln von schnellem Joggingtempo zu Traben aus. Es werden also verschiedene Lauftempo angeschlagen. Das Intervalltraining ist ein sehr gute aber auch enorm fordernde Art des Joggings. Die Trabpausen können zwischen 50% und 100% der gejoggten Strecke variieren. Die Körperliche Belastung ist hier enorm hoch wir befinde uns hier im 90% Bereich der Herzfrequenz.

GDL – Gesteigerter Dauerlauf

Hier wird beim Joggen im Verlauf das Tempo stetig erhöht, somit steigt natürlich auch die Körperliche Belastung zu Ende des Jogginglaufes. Beim Joggen empfiehlt sich hier eine Steigerung bis zum mittelschnellen Jogginglauftempo. Diese Form des Jogging ist für Anfänger noch nicht zu empfehlen.

Menü schließen